Querkommunikation
SERCOS III ermöglicht dezentrale Intelligenz und uneingeschränkte Echtzeitfähigkeit durch die direkte Kommunikation zwischen allen Geräteebenen – auch die Querkommunikation zwischen Antrieben oder zwischen Steuerungen.
Indirekte Kommunikation zwischen Slaves mit Umweg über den Master würde synchrone Bewegungen gefährden, z. B. bei Gantry-Achsen, oder die Reaktionszeiten verschlechtern.
SERCOS III Slaves können per Querkommunikation direkt und verzögerungsfrei miteinander kommunizieren – für uneingeschränkte Echtzeit-Kommunikation und intelligente Automatisierungsstrukturen. Steuerungen verwenden untereinander dasselbe Prinzip für eine C2C-Kommunikation.
Perfektes Timing
SERCOS III-Geräte stimmen die Ausführung aller Signale netzwerkübergreifend mit internen Taktgebern ab und kompensieren so minimale Zeitabweichungen.
Jeder Teilnehmer empfängt Datentelegramme mit einer physikalisch bedingten individuellen Laufzeit-Verzögerung.
Im Gegensatz zu konventionellen Ethernet-Bussystemen leitet SERCOS III einen gemeinsamen Ausführungszeitpunkt von geräteinternen Taktgebern ab.
Diese gleichen sich dezentral mit dem Master-Takt ab, indem sie das Eintreffen des ersten MDT im Zyklus als Referenzpunkt nutzen.
Dadurch wird eine exakte Synchronität ohne Performance belastende Zeitdaten verteilter Uhren erreicht.


