Flexible Topologien

SERCOS III-Netzwerke bestehen aus mindestens einem Master für die   Koordination und einem Slave für die Ausführung von Automatisierungsfunktionen. Sie sind einfach und übersichtlich in Linien- oder Ring-Topologie angeordnet.

 

Jedes SERCOS III-Gerät hat mindestens 2 Ethernet-Anschlüsse, die über CAT5e-Ethernetkabel mit dem vorherigen und dem nachfolgenden Gerät verbunden werden. SERCOS III verwendet eine Linien und Ring-Topologie – ohne kostenintensive Netzwerktechnik wie Switches oder Hubs.

 

Linien-Topologie

 

Alle SERCOS III-Geräte sind seriell angeordnet. Der Master befindet sich am Anfang einer Linie oder zwischen zwei Linien. Die Daten durchlaufen die Slaves und werden vom letzten Gerät zurückgeleitet („Loop Back“). Alle Teilnehmer werten die Daten in beide Laufrichtungen aus, so dass unabhängig von der Linienfolge alle Daten jeden Teilnehmer garantiert innerhalb eines Zyklus erreichen.

 

  • Vorteil: einfache und kostengünstige Vernetzung von Geräten über weite Strecken, z. B. Montagelinien.

 

Ring-Topologie

 

Mit einem zusätzlichen Kabel schließt sich das SERCOS III-Netzwerk zu einem Ring – bei einer Linie zwischen dem letzten Slave und dem Master, bei zwei Linien zwischen den beiden letzten Slaves. Der Master beschickt den Ring gegenläufig aus beiden Ports, so dass die Daten auch im Ring in zwei Laufrichtungen ausgewertet werden.

 

Vorteile:

  • Die Ring-Topologie bietet neben allen Vorteilen einer Linie zusätzlich eine redundante Verkabelung, die Störungen kompensiert.
  • Netzwerk bleibt hochverfügbar - selbst bei Kabelbruch oder beim EIn-/Auskoppoln von Slaves (Hot-Plugging)

 

Andere Topologien

 

SERCOS III unterstützt auch hierarchische, kaskadierte Netzwerkstrukturen. Dabei werden einzelne Netzwerksegmente über eine Ring- und Linientopologie miteinander vernetzt.

 

 

Vorteile:

  • Mit Hilfe gekoppelter Netzwerksegmente entstehen in Echtzeit gekoppelte, durchsynchronisierte Netzwerkstrukturen.
  • Die Zykluszeiten in den einzelnen Segmenten können unterschiedlich sein, z. B. 250 µs zur Vernetzung von Antrieben und schnellen I/Os und 2 ms zur Vernetzung von Steuerungen.
  • Die Synchronisierung aller Teilnehmer im gesamten Netzwerkverbund ist gewährleistet.
  • Teilnehmer im gesamten Netzwerkverbund können in Echtzeit miteinander kommunizieren.

News

01.07.2010

News FA/PA 2010

Beteiligung von SERCOS International an der FA/PA 2010 in Peking

 

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