Einführung in SERCOS interface

SERCOS interface erfüllt die Summe der Anforderungen unter Verwendung einer Lichtwellenleiter- Ringstruktur. Lichtwellenleiter (LWL) wurden gewählt, um eine hohe Immunität gegen elektromagnetische Störungen zu gewährleisten. Bei der industriellen Anwendung muß mit unvorhersehbaren Störpegeln in Kabelkanälen gerechnet werden. Darüber hinaus gilt es, HF-Störungen infolge der Leistungssteuerung durch Pulsweitenmodulation sowie infolge örtlich getrennter Netz- und Erdverbindungen an Steuerungen und Antrieben mit Sicherheit auszuschließen. Die Ringstruktur kommt mit der geringsten Anzahl optischer Komponenten aus und erfordert keine aufwendigen T-Verzweigungen.

 

 

Die Länge jedes Übertragungsabschnittes kann mit Plastik-LWL bis zu 50 m betragen, mit Glasfaser- LWL bis zu 250 m. Die max. Anzahl der Teilnehmer je LWL-Ring ist 254. Die exakte Anzahl der max. je LWL-Ring bedienbaren Antriebe ist von der erforderlichen Kommunikations-Zykluszeit, dem gewählten Betriebsdatenumfang und der Datenrate abhängig. Die Grafik zeigt die Anzahl der je LWL-Ring anschließbaren Antriebe für eine typische CNC-Anwendung mit den Betriebsarten Geschwindigkeitsregelung und Lageregelung. Die Anzahl der Antriebe je Steuerung ist durch die Verwendung mehrerer Lichtwellenleiterringe beliebig ausbaubar.

News

01.07.2010

News FA/PA 2010

Beteiligung von SERCOS International an der FA/PA 2010 in Peking

 

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